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A few words about | FENDER®

FENDER®

Eine große Firma mit legendärem Ruf und immer schon sehr rationaler, gewinnorientierter Fertigung. Viele Klassiker sind aus dieser teils glücklichen, teils unglücklichen Verflechtung hervorgegangen.

Ich selber begann in den frühen 1990ern mit einem FENDER® The Twin oder auch »Red Knob Twin« genannt. Dieser wurde mir gebraucht angeboten, in gutem Zustand und bot einen für meine damaligen Verhältnisse und Erfahrungen sehr guten Clean-Sound mit viel Variabilität (dank der push/pull Schalter) und einem sehr guten, alternativen (zum MARSHALL®) Lead-Kanal, den ich fortan zum Solieren verwendete. Dieser Amp gefiel vielen Musikern, ich würde ihn heute als Neo-Klassiker bezeichnen, er ist allerdings groß, schwer und natürlich ein reiner Platinenamp.

Einige Zeit danach probierte ich dann meinen ersten alten FENDER® Amp aus, einen modifizierten Twin Reverb SF mit »Ultra Linear« Schaltung, das war clean deutlich besser und schöner als der »Red Knob Twin«. Ich habe mir dann einen solchen Amp mit vielen Modifikationen zugelegt und den »Red Knob Twin« verkauft. Der »neue« alte Amp war noch schwerer, aber optisch viel schöner und klanglich besser, zumindest nach meinem damaligen Gusto.

Der nächste Schritt war dann ein FENDER® Prosonic 2×10″ in Lizzard Green, eine limited Edition in den mittleren 1990ern, dieser Amp hat mir auf Anhieb zugesagt, speziell der cleane Kanal im »Class A/Cathode Bias« Modus, ich habe damals allerdings auch den Lead-Kanal verwendet.

Der erste, große Schritt in die Richtung, die noch heute meine Referenz definiert, war dann ein alter SF Super Reverb von 1973, den ich bei einem guten Bekannten/Freund spielen konnte, ich war im Himmel, das war genau das was ich immer gesucht hatte und was alle anderen FENDERS® davor nicht konnten und so nicht hatten: Dynamik, Ton, Volumen, F├╝lle… Ich habe dann diesen Amp gekauft und bin dabei geblieben, alle anderen Amps von FENDER® habe ich wieder verkauft oder getauscht.

Den 1973er Super Reverb habe ich heute noch, es kam dann etwas später noch ein 1965er Blackface Super Reverb hinzu, auch von einem Freund, allerdings in deutlich schlechterem elektronischen Zustand als sein jüngerer Bruder. Auch diesen Amp habe ich heute noch.